Jugendgottesdienst und Versprechen

Vorletzten Freitag hatten wir einen sehr schönen und erfolgreichen Jugendgottesdienst auf der Gemeindewiese. Um 18:30 Uhr trafen wir uns und die vielen Kids begannen sofort auf der Wiese herumzutoben. Währenddessen wurden von einigen Älteren noch letzte Vorbereitungen für den Jugendgottesdienst getroffen. Schließlich trafen alle zum Gottesdienst unter freiem Himmel zusammen- nur der Fußball wurde sicherheitshalber auf der Wiese gelassen. Auch die Liederbücher schienen sich nicht ganz so schnell fortzubewegen wie Menschen, weshalb diese für den Weg hierher etwas länger brauchten. Doch das machte nicht viel aus, da in der Zwischenzeit ein sehr nettes Gespräch angefangen wurde.

Dann begann Pfarrer Rossnagel mit dem Gottesdienst und las eine Bibelstelle vor, die davon handelte, dass man immer Gutes tun kann und sollte auch wenn es das Gesetz verbietet. Er erklärte uns dies anhand von Jesu Lebensumständen und stellte uns dazu im Vergleich die Frage was für uns denn heute selbstverständlich ist. Dadurch und auch durch die Kommunion zeigte er uns, dass wir uns glücklich schätzen können für alles was wir haben – vor allem für die schöne Gemeinschaft der wir dazugehören! Da darf das ein und andere Loblied mit Gitarrenbegleitung natürlich auch nicht fehlen!

Anschließend war erstmal wieder Pause angesagt und gerade die, denen es besonders schwer fällt still zu sitzen, kamen voll auf ihre Kosten. Währenddessen wurde das zweite Event des Abends vorbereitet: Das Versprechen von den Jungpfadfindern. Die typisch-feierliche Versprechensstimmung wurde dieses Mal durch selbstgebastelte Fackeln der Pfadfinderstufe untermalt und die drei Nachzügler legten nacheinander ihr Versprechen ab, wodurch sie –offiziell!-  in die Gemeinschaft der Pfadfinder und besonders in die ihrer Gruppe aufgenommen wurden.

Bei so viel Action ist es kein Wunder, dass nun alle hungrig darauf warteten, dass das Grillfeuer endlich brennt. Doch fürs Feuer braucht man eben Geduld! Zum Glück wurden alle durch Spiele etwas von ihrem Hunger abgelenkt. Doch irgendwann ist auch die letzte Energie beim Rennen verbraucht worden und auch das Feuer stand bereit. Jetzt nur nicht zu eilig, man will ja keine „Wölflingswurst“! (außen schwarz und innen roh) Wahrscheinlich gab es davon doch die eine oder andere, aber auf jeden Fall wurde jeder satt. Nun war leider wieder die Zeit des Abschieds gekommen und alle fanden sich noch mal in einem Kreis zusammen und sangen gemeinsam eine Strophe des Pfadfinderlieds „Flinke Hände, flinke Füße“. Schließlich heißt es nur noch Arme überkreuzen(links über rechts ;)), sich an den Händen fassen, mit dem Pfadfindergruß „Gut Pfad“ verabschieden und nach außen drehen – sofern kein Fehler beim Überkreuzen gemacht wurde!.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Abend, der leider wie immer viel zu schnell verging.

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